Geschichte und Kultur

Die Insel vulkanischen Ursprungs hat dem Mythos von Typhon, dem riesigen  feuerspeienden Rebellen Anlass gegeben und von Zeus verbannt worden. Die Geschichte von Ischia, stammt aus den 770. a. C. Das Jahr, in dem einige Griechen aus Eubea sich dort niederließen und ihr den Namen Pithecusae gaben. Die Etymologie ist auf Pithos zurückzuführen, der Krug bedeutet, Vase, ein Begriff, der auf den kommerziellen Charakter der Siedlung anspielt. Ischia war im Laufe der Jahrhunderte immer mehr die Wiege der Zivilisation: Griechen, Etrusker, Römer, Byzantiner und dann die Normannen, Staufer, Angioini und Aragoner, haben Spuren ihrer Kulturen und Zivilisationen hinterlassen.

Ein Besuch im Archäologischen Museum von Pithecusae in der Villa Arbusto, findet man deutliche Zeugnisse der verschiedenen Zivilisationen auf der Insel, von der Urgeschichte bis zur Römerzeit. Hier kann man den berühmten Kelch von Nestor bewundern: ein archäologischer Fund von großer Bedeutung, da er eine altgriechische Schrift vorweist – aus der Zeit um das achte Jahrhundert v. Chr. – mit einem Epigramm von Homers Iliade.

Verpassen Sie nicht das Kastell, vielleicht das auffälligste Denkmal von Ischia. Es befindet sich mit Blick auf das Meer auf einer kleinen Insel vulkanischen Ursprungs. Das Schloss, als Kastrum in 474 v. Chr. erbaut, erreichte im vierzehnten Jahrhundert seinen Höhepunkt, und heute ist es die Heimat von Kunstausstellungen und Musik-und Filmfestivals.